Komplettsanierung in Wien: was der Begriff bedeutet
Eine Komplettsanierung in Wien umfasst alle Bereiche einer Wohnung oder eines Hauses: Technik, Oberflächen, Bäder, Küche, Böden, Türen und oft auch Fenster. Im Unterschied zu einzelnen Gewerken wird alles gemeinsam geplant und in einer abgestimmten Reihenfolge umgesetzt. Häufig wird dafür auch der Begriff Generalsanierung verwendet – gemeint ist im Alltag dasselbe.
Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern was am Ende im Vertrag steht. Bei uns ist klar beschrieben, welche Leistungen enthalten sind, welche Qualitäten verbaut werden und wann übergeben wird.
In Wien begegnen uns Komplettsanierungen in allen Gebäudetypen: in Gründerzeitwohnungen mit hohen Räumen und Kastenfenstern, in Nachkriegsbauten mit kompakten Grundrissen und in Wohnungen aus den 1970er-Jahren, deren Bäder und Küchen längst nicht mehr zeitgemäß sind. Die Aufgabe ist jedes Mal dieselbe: aus einem in die Jahre gekommenen Bestand eine Wohnung machen, die technisch sicher, energetisch vernünftig und angenehm zu bewohnen ist. Dafür braucht es eine Bauleitung, die alle Gewerke zusammenführt und Entscheidungen rechtzeitig mit Ihnen abstimmt.
Renovierung, Komplettsanierung, Kernsanierung – die Unterschiede
Die drei Begriffe beschreiben unterschiedliche Eingriffstiefen. Welche davon für Ihre Wohnung passt, hängt vor allem vom Zustand der Technik hinter den Wänden ab.
Renovierung
Optische Erneuerung: ausmalen, Böden abschleifen oder neu verlegen, Türen lackieren, eventuell neue Sanitärobjekte. Leitungen und Grundriss bleiben unverändert. Sinnvoll, wenn die Technik jüngeren Datums und in Ordnung ist.
Komplettsanierung
Alle Räume werden erneuert, inklusive Bad, Küche und Böden. Leitungen werden dort getauscht, wo es nötig ist. Die Grundsubstanz bleibt weitgehend bestehen.
Kernsanierung
Die tiefste Variante: Rückbau bis auf den Rohbau, sämtliche Installationen neu, oft auch neuer Fußbodenaufbau und Grundrissänderungen. Bei Gründerzeitwohnungen mit alten Leitungen ist das meist der wirtschaftlich vernünftigere Weg.
Ein Vertrag statt zehn Handwerker
Wer eine Wohnung mit einzelnen Firmen saniert, wird schnell zum eigenen Bauleiter: Termine abstimmen, Schnittstellen klären, Mängel zuordnen. Wenn der Fliesenleger auf den Installateur wartet und der Installateur auf den Elektriker, steht die Baustelle.
- Ein Vertrag mit klarer Leistungsbeschreibung für alle Gewerke
- Ein fester Ansprechpartner, der Ihre Fragen beantwortet
- Eine Baumeister-Bauleitung, die Reihenfolge, Qualität und Termine verantwortet
- Eine Gewährleistung – kein Hin- und Herschieben zwischen Firmen
Das spart Ihnen nicht nur Zeit und Nerven, sondern verhindert auch Schäden an Schnittstellen, etwa zwischen Abdichtung und Fliesen oder Estrich und Fußbodenheizung.
Woran Sie erkennen, welche Sanierungstiefe Ihre Wohnung braucht
Nicht jede Wohnung braucht eine Kernsanierung, und nicht jede kommt mit einer Renovierung aus. Einige Anhaltspunkte helfen bei der ersten Einschätzung, bevor wir uns die Wohnung gemeinsam ansehen.
Eher Renovierung
- Elektrik und Wasserleitungen wurden in den letzten 15 bis 20 Jahren erneuert.
- Bad und Küche sind funktionsfähig, gefallen Ihnen nur optisch nicht mehr.
- Der Grundriss passt zu Ihren Bedürfnissen.
Eher Komplettsanierung
- Bad und Küche sind am Ende, die Leitungen teilweise schon erneuert.
- Böden, Türen und Oberflächen müssen überall getauscht werden.
- Kleinere Änderungen am Grundriss sind gewünscht.
Eher Kernsanierung
- Schraubsicherungen, keine FI-Schalter, Blei- oder Stahlleitungen.
- Gastherme soll durch ein anderes Heizsystem ersetzt werden.
- Unebene Böden, Hinweise auf Schäden an der Tramdecke oder ein grundlegend neuer Grundriss.
Die Grenzen sind fließend, und in vielen Gründerzeitwohnungen trifft man Elemente aus allen drei Kategorien. Bei der Besichtigung prüfen wir die entscheidenden Punkte und empfehlen Ihnen die Variante, die technisch sinnvoll ist – nicht die teuerste. Manchmal reicht eine gezielte Komplettsanierung, manchmal ist der Schritt zur Kernsanierung auf lange Sicht die günstigere Lösung.
Schlüsselfertige Übergabe – was das konkret heißt
Schlüsselfertig bedeutet bei uns: Sie können nach der Übergabe einziehen. Die Wohnung ist gereinigt, alle Anschlüsse funktionieren, Befunde liegen vor.
- Gemeinsame Begehung mit Protokoll, in dem auch Kleinigkeiten festgehalten werden
- Übergabe von Elektrobefund, Druckprotokollen und Unterlagen zu verbauten Produkten
- Einweisung in Heizung, Lüftung und Haustechnik
- Behebung offener Punkte innerhalb einer vereinbarten Frist
Möbel und Küche können wir auf Wunsch einbinden, damit Montage und Anschlüsse im Zeitplan liegen. Ob die Küche von uns oder einem Küchenstudio kommt, entscheiden Sie.
Was kostet eine Komplettsanierung in Wien?
Seriös lässt sich das nur nach einer Besichtigung sagen. Der Preis hängt davon ab, wie tief eingegriffen werden muss, wie viele Nassräume entstehen und welche Ausstattung Sie wählen. Als grober Richtwert für eine umfassende Sanierung inklusive neuer Technik gilt ca. 1.000–2.000 € pro m² Wohnfläche (unverbindlicher Richtwert, abhängig von Zustand und Ausstattung).
Nach der kostenlosen Besichtigung – meist innerhalb von 48 Stunden nach Ihrer Anfrage – erhalten Sie ein Fixpreis-Angebot mit allen Positionen. Wir sind von unserem Büro in 1160 Wien aus in allen Bezirken und im Umland bis etwa 40 km tätig.
Im Angebot ist jede Position nachvollziehbar aufgeschlüsselt – von der Entsorgung bis zur Endreinigung. So sehen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können Ausstattungsvarianten bewusst vergleichen.
Leistungsumfang
- Kostenlose Besichtigung und Beratung
- Leistungsbeschreibung für alle Gewerke
- Rückbau und Entsorgung
- Elektro, Wasser, Abfluss und Heizung
- Bad, WC und Küchenanschlüsse
- Böden, Türen, Malerarbeiten
- Endreinigung und Übergabeprotokoll
- Gewährleistung aus einer Hand